top of page

Akzeptanz

Viele Angehörige berichten, dass es ihnen geholfen hat, die Situation mit der Zeit anzunehmen und zu akzeptieren. Das kann auch für die eigene Gesundheit und das eigene Wohlbefinden wichtig sein. Gleichzeitig ist dieser Prozess oft nicht einfach. Besonders schwierig kann es sein, wenn einem bewusst wird, dass das Leben nicht mehr so sein wird wie früher und sich der Alltag dauerhaft verändert hat.

Was hilft konkret?

Zeit geben

Eine neue Situation zu akzeptieren braucht Zeit. Mit der Zeit kann es jedoch selbstverständlicher werden, dass die Veränderungen, die mit der Fatigue der betroffenen Person einhergehen, nun Teil des gemeinsamen Alltags sind.

Emotionen und Gedanken regulieren

Veränderungen im Alltag können viele unterschiedliche Gefühle und Gedanken auslösen.
Es kann helfen, diese bewusst wahrzunehmen und einzuordnen, ohne sie sofort bewerten zu müssen. Mit der Zeit können Strategien entwickelt werden, um besser mit belastenden Emotionen und Gedanken umzugehen und mehr innere Stabilität im Alltag zu finden.

Atembeobachtung

Die Aufmerksamkeit bewusst auf den eigenen Atem richten und wahrnehmen, wie sich der Atem beim Ein- und Ausatmen im Körper bewegt

Body Scan

Den Körper gedanklich langsam von Kopf bis Fuß durchgehen und dabei Empfindungen in den einzelnen Körperbereichen wahrnehmen.

Geführte Meditation

Dabei wird unter Anleitung zum Beispiel di Aufmerksamkeit auf den Atem gelenkt wird, um Gedanken zu beruhigen und innere Ruhe zu fördern

Progressive Muskelrelaxation (PMR)

Eine Entspannungsübung, bei der einzelne Muskelgruppen nacheinander bewusst angespannt und wieder gelöst werden, um körperliche Spannungen wahrzunehmen und zu reduzieren.

Achtsamkeitsübungen

Achtsamkeit, definiert nach Kabat-Zinn (1994) bedeutet, die Aufmerksamkeit bewusst auf den gegenwärtigen Moment zu richten und Gedanken, Gefühle sowie Körperempfindungen wahrzunehmen, ohne sie sofort zu bewerten. Sie kann helfen, auch schwierige Situationen oder Gefühle anzunehmen und zu akzeptieren, wie sie im Moment sind, und dadurch einen achtsameren und fürsorglicheren Umgang mit sich selbst zu entwickeln.

Es gibt viele verschiedene Übungen, welche wissenschaftlich belegt die Achtsamkeit fördern. Hier sind einige Beispiele:

Guided Imagery

Guided Imagery (geführte Imagination) ist eine Methode, bei der durch angeleitete innere Bilder beruhigende oder stärkende Vorstellungen erzeugt werden, um Stress zu reduzieren und das emotionale Wohlbefinden zu fördern.

Mehr über Achtsamkeit und mehr Übungen und Anleitungen gibt es unter diesen Links:

Stand Mai 2026

Diese Webseite wurde im Rahmen der Projektwerkstatt 2026 der Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften (ZHAW), Departement Gesundheit, von zwei Ergotherapie-Studierenden, Andrea Kohler und Rahel Kern, erstellt. Begleitet wurde das Projekt von Andrea Weise von Ergotherapie Impulse

bottom of page